Fr

12

Jun

2009

Warum Motivation allein nicht ausreicht II

So, mal sehen, ob wir es heute schaffen... Es gibt also Momente, Momente in denen oft zu einem "Tröster" in Form von Nahrung (oder anderen schlimmen Dingen) gegriffen wird, Momente, in denen wirklich alles einfach nur zu VIEL is(s)t!

 

Alle Leute zerren an einem herum, der Hund muss noch raus, der Einkauf gemacht werden, Wäsche, Staubsaugen >>>

 

 

Und wenn wir dann noch hören: Hey, das schaffst du schon! Bauch rein, Brust raus! Kopf hoch... oder sonstwie kluge Sprüche, dann beginnt sich so langsam unser "Unmuts- " Töppchen Tröpfchen für Tröpfchen zu füllen. Unsere Laune sinkt, wir beginnen uns selbst und die Welt zu hassen: Die Welt, weil sie uns zu viel abverlangt und uns selbst, weil wir es nicht alles schaffen können. "Looser!" klingt es in unserem Ohr... "Looser!"

 

Und dann gehen wir dazu über, unseren Unmut zu kompensieren. Wenn wir Glück haben, schreien wir alle Wut aus uns heraus, machen Sport um Stress ab zu bauen oder können in die Disco gehen.

 

Wenn wir es nicht ganz so gut haben, stopfen wir uns Dinge sinnlos in den Mund... Ziegeretten, Drogen... oder KUCHEN! Auwei! Ein Teufelskreis!

 

Jetzt ein Urlaub wäre super!

Ach du Gott! Urlaub... der Cheff braucht mich noch für das Projekt... Frau Schmidt ist an der Kasse ausgefallen... Halbpension in der Ferienwohnung: Wer kocht denn da? Macht den Abwasch??? Nein, das wird auch nichts... KUCHEN!!!

 

ICH MUSS HIER RAUSS!!!

 

Naklar!

 

Du brauchst nicht viel, um dich im Alltag zu erholen. Wirklich nicht! 10 Minuten am Tag reichen völlig aus! Natürlich wäre eine Stunde bedeutend besser, aber dann höre ich dich schon fast wieder quieken: NEEIIIEN! So viel Zeit habe ich doch niemals... aber vielleicht magst du über eine halbe Stunde nachdenken?

 

Such dir einen ruhigen Ort, in deiner Wohnung, in der Natur, im Park, wärend deiner Mittagspause, an dem du ganz für dich allein sein kannst und nicht gestört wirst.

 

Dann schließe deine Augen, lass deinen Atem langsamer werden und dann los: Stell dir vor, du bist an einem wundervollen weißen Strand... türkisfarbenes Wasser... Palmen... eine sanfte Hulha- Musik... gleich kommt eine exotische Schönheit und bringt dir einen Longdrink mit Marakuja und Kockosnuss... warmer Wind... Wie fühlt sich das für dich an?

 

Du magst keine Palmen? Gut, dann stell dir vor, du bist in einem duftend grünen Wald, es richt nach Baumharz und die Sonne malt goldene Punkte auf den moosigen Waldboden. In der Nähe plätschert ein klarer Bach über dunkle, runde Steine und du folgst ihm bis zur Quelle. Frisches Quellwasser rinnt durch deine Finger und du benezt deine Lippen...

 

Magst du auch nicht? Such dir einen Miniurlaub aus, der genau DEINEN Wünschen entspricht und dir super gut tut! Nur eines ist wichtig:

 

Habe den Wunsch, dich zu erholen, jetzt!!!

Gute Reise!

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