Sa

30

Mai

2009

Lob und Anerkennung

Wenn du gelobt werden willst, lobe dich selbst!

 

Hariet Rubin schrieb in ihrem >Machiavelli für Frauen<: Wenn du gelobt werden willst, dann lobe dich selbst! Dieser herausfordernde Satz steht natürlich in großem Widerspruch zu dem DEUTSCHEN Sprichwort: >Eigenlob stinkt!< und so ist es uns, dank unserer wundervollen Erziehung, die wir genossen haben, abhanden gekommen, mit Lob und Anerkennung richtig umzugehen.

 

Eine Hausfrau beim Scheidungsrichter:

> Da trage ich ihm schon Jahr und Tag den A... hinterher, räume, wische, spüle und was ist der Dank dafür? Er vergnügt sich mit seiner Sekretärin.<

 

Jeder und jede von uns braucht Lob und Anerkennung, wie die Atemluft. Was tun, wenn das Lob ausbleibt? Was tun, wenn die Leistungen nicht anerkannt werden? In unserer Hilflosigkeit werden wir zornig und behandeln den Menschen, dessen Urteil uns so viel bedeutet, vielleicht weil wir ihn lieben, schlecht.

 

Kennst du diese Situation?

 

Kein Grund dich dehalb unbehaglich zu fühlen, denn es ist eine ganz normale, natürliche Reaktion unseres Systems, das ein Ziel verfolgt: Aufmerksamkeit. Es hat damit auch voll ins Schwarze getroffen, die Aufmerksamkeit ist sicher, da jedes andere System auf Ablehnung genauso empfindlich reagiert. Das ist hier auf der Erde nun einmal so, also >Herzlichen Glückwunsch!< Du hast perfekt nach einem pzychosozialen Naturgesetz gehandelt und das ist doch auch schon einmal eine gute Leistung.

 

Wie können wir nun aus diesem Teufelskreis ausbrechen?

 

1. Indem wir selbst aufmerksamer werden: Wenn du also das nächste Mal von jemandem der dir in irgendeiner Weise nachesteht, von deinem Arbeitskollegen, deinem Lebenspartner oder deinem Kind, blöd angemacht wirst, erkenne, dass ihm vielleicht nur etwas Lob und Anerkennung fehlt und versuche, es ihm zu geben.

 

2. Wenn du dich schlecht fühlst, weil du ein erhofftes Lob nicht bekommen hast und bereit bist für einen Angriff, mach zuerst die Atemübung 1-4-2 und überlege, was du dir selbst gutes tun könntest, um dich wieder wohl zu fühlen. NEIN- wir gehen jetzt nicht zum Kühlschrank!

 

Lerne, dich selbst mehr zu ACHTEN!

 

Was ist es, worauf du in deinem Leben stolz sein kannst?

Was hast du schon alles erreicht, welche Hindernisse überwunden?

Was hast du gelernt in deinem Leben?

 

Einen Menschen, den man achtet, behandelt man nicht schlecht, also höre auf, dich selbst schlecht zu behandeln und beginne noch heute damit, dich selbst zu achten!

 

Vielleicht fragst du dich jetzt, wie du das erreichen kannst:

 

Deine Achtung vor dir selbst zu stärken gibt es verschiedene Möglichkeiten. Vielleicht führst du ein Achtungs- Tagebuch, in dem du immer mal wieder die o.g. Fragen für dich beantwortest und ausserdem dazu schreibst, was du heute GUT gemacht hast, vielleicht erzählst du einem Freund oder einer Freundin einmal wie stolz du auf DICH bist, deine täglichen Aufgaben zu erfüllen oder du buchst dir ein Coaching und gönnst dir, deine Selbstachtung hoch zu puschen, um frei und unabhängig von der Meinung anderer zu sein.

 

Es ist wichtig, zu erkennen, dass Kritik anderer nichts mit DIR zu tun haben, sondern nur ein Hinweis sind auf ihre eigenen Vorlieben und auf ihre Meinung zu sich selbst. Also hat es auch keinen Sinn, das Lob im Außen zu suchen, weil auch das nur sagt, dass du in dieser Resonanz grad gut zu deinem Gegenüber passt. Du passt dann gut in seine Welt, mit deiner eigenen hat das nichts zu tun.

 

Mit einer hohen SelbstACHTUNG bist du an dem Punkt angekommen, wo du dich nicht mehr hinein ziehen läßt und diese Anderswelten, die dich umgeben, du erkennst, das deine innere Welt genau für DICH richtig ist, mit all seinen Höhen und Tiefen, mit all seinem Richtig und Falsch und mit all den bunte Farben, die DICH ausmachen.

 

DU BIST TOLL! Ich helfe dir gerne, dich daran zu erinnern! Schreib mir einfach eine Mail oder ruf mich an.

 

Werde dir selbst ein guter Freund und lass dich von DIR selbst loben!

Zu diesem Thema habe ich beim pal- Verlag einen schönen Film gefunden, der helfen kann, einige Dinge klarer zu sehen >>>  zum Film

 

 

Hab ein schönes Pfingstfest. Blessed be!

Deine Anni

 

 

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

1 Kommentar

  • #1

    norbertino (Dienstag, 01 Juni 2010 00:03)

    es stimmt schon allerdings können wir uns oft nicht aussuchen wie wir uns fühlen. Wir werden getriggert... eine überreaktion die ausschließlich ihren Ursprung in der Vergangenheit hat, sich aber auf die Gegenwart auswirkt.

    lg

  • loading